Testsieger oder Flop: Ein Testbericht zu L.A. Noire

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Testsieger oder Flop: Ein Testbericht zu L.A. Noire

Willkommen auf der anderen Seite. Vorbei sind die Zeiten, in denen man als Spieler von pixelgewordenen Kriminalfilmen gezwungen war, die Polizei im Chaos zu ersticken.. Im von uns auf der XBOX 360 getesteten L.A. Noire verkörpert man nun die Rolle des Ermittlers, der sich im Jahre 1947 mit zahlreichen einzelnen Fällen beschäftigt, die wiederum als Puzzlestücke eines großen Ganzen fungieren.

 

Als Freunde der bisherigen Titel aus dem Hause Rockstar-Games, wie GTA oder Red Dead Redemption, starteten wir unseren Testbericht mit recht hohen Erwartungen.

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Man sieht sich nach dem Einschalten der Konsole sofort in einem Miniatur-Modell der 50er-Jahre wieder. L.A. Noire erschafft ein glaubwürdiges und in sich stimmiges Gesamtkunstwerk eines Los Angeles, das sich nach dem zweiten Weltkrieg gerade im Aufbruch und Umbruch befindet.  Athmosphärisch wirkt L.A. Noire im Vergleich zu ähnlichen Spielen faszinierend und ausgereift, was neben verschiedensten authentisch wirkenden Charakteren auch dem brillanten Soundtrack (Swing und Jazz) zu verdanken ist.

 

Bisher waren wir eher Sympathisanten von actiongeladeneren Games, doch allem voran die Gesichtsanimationen von „L.A. Noire“ zogen uns bei Testberichte-Testsieger in ihren Bann. Nie wurden Mimik und Emotionen realistischer und glaubwürdiger eingefangen. Zu verdanken ist dies der Motion-Scan-Technik, deren Prinzip wohl jeder aus dem Making of von Avatar kennt. Empfindungen wie Trauer, Schmerz, Wut oder Verzweiflung sind deutlich zu erkennen und geben dem Spiel somit Seele und Tiefenwirkung.


Die Charaktere im Spiel sind authentisch und abwechslungsreich, ebenso wie die verarbeiten gesellschaftlichen Themen, die von Rassismus, Gewalt, Alkoholismus bis hin zu Pädophilie reichen.

Die Sprachausgabe ist english mit deutschen Untertiteln, wie bei Rockstar-Games üblich. Diese ist fantastisch gelungen, auch wenn etwas weniger lesen oder übersetzen sicherlich praktischer wäre.

Beim testen der einzelnen Missionen fiel uns auf, dass sich die meisten nahezu identisch beginnen. Man schaut nach Indizien und spricht mit Zeugen sowie Verdächtigen, doch schnell gewinnt jeder Fall an Fahrt, wenns darum geht die „Fakten“ zu ordnen und Zusammenhänge zu knüpfen. Speziell die Verhöre sind äußerst spannend, da an der richtigern Stelle ein Veto eingelegt werden muß und dann die Lüge des Gegenübers mit einem Argument aus unserem Notizbuch bestätigt werden sollte. Das Sytem aus möglichen Antworten und Lösungswegen ist flexibel, doch nicht so abwechslunsgreich wie wir erhofft hatten. Glücklicherweise hat man mit einem falschen Klick den Fall noch nicht verloren. Man verliert lediglich einige Erfahrungspunkte, die jedoch in unserem Warentest von L.A. Noire kaum eine Rolle gespielt haben. Sie dienen dem Spieler als Hilfe, doch mit etwas Aufmerksamkeit und Geschick löst man die Verbrechen auch ohne Unterstützung.

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Wie in unserem Testbericht weiter oben bereits angedeutet, beschreitet das Spiel neue Wege. Fans von Actionkrachern werden wenig Freude verspüren, da L.A. Noire eher an ein point & click erinnert, im Vergleich zu GTA oder Mafia. Ein paar Schießereien sorgen für Abwechslung und die Fahrzeuge kommen mit einer enorm sensiblen Servolenkung daher, wenn man bedenkt dass das Jahr 1947 umgesetzt wurde.

Die Stadt an sich ist frei befahrbar, doch abseits der Missionen passiert nicht viel bis hin zu nichts. Unser Testberichte-Team hat das nicht gestört, da wir keinen Elan haben um in der virtuellen Stadt ein Eis kaufen zu gehen oder eine Zeitung auszutragen. Die ca. 50 kurzweiligen Straßenmissionen, in denen man Kleinkriminelle verfolgen und beschießen darf, reichen völlig aus. Von der Hauptstory wird man ohnehin rund 20 Stunden in Anspruch genommen.

Grafisch ist das Spiel zeitgemäß, ohne dabei neue Maßstäbe zu setzen. Testsieger in zahlreichen internationalen Tests ist L.A. Noire nicht wegen der Optik geworden. Es liegt in etwa auf dem Niveau von Mafia 2. Die Gesichtsanimationen sind über jeden Zweifel erhaben, doch die Spielgrafik selbst zeigt einige Ungereimtheiten, die jedoch nicht gravierend ins Gewicht fallen.

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Fazit des Testberichtes in unserem ersten Blog-Beitrag: Die Grundidee ist perfekt und die Analyse der Gestiken und das Reindenken in die virteullen Charaktere, die nahezu echt wirken, fasziniert ungemein. Da erwacht der Hobbypsychologe in uns. Ein gefühltes open-world-Szenario und gut getimte Action-Elemente geben dem Ganzen eine ordentliche Würze. Leider ist es manchmal mühsam sich durch Zigarettenkippen und Kaffeetassen zu wühlen, wenn man gezwungen ist  die Tatorte zu untersuchen. Das ist viel uncooler als in CSI Miami. Auch grafisch wäre mehr drin gewesen.

Wir von Testberichte-Testsieger würden das XBOX360-Spiel (auch für die PS3) als spannenden Geheimtip deklarieren. Man sollte es auf jeden Fall ausprobiert haben, um eventuell ein Stück Videospielgeschichte aktiv mitzuerleben.

Alle eigenen Erfahrungen unserer Leser und kleine individuelle Testberichte sind herzlich willkommen in unserem Blog.

 

Wir haben viel Zeit und Mühe in den Testbericht Investiert und würden uns sehr freuen wenn Du uns Deine Meinung und Erfahrungen als Kommentar schreibst !

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