Duke Nukem – der geborene Testsieger ?!

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Duke Nukem – der geborene Testsieger ?!

Nach gefühlten 354 Ankündigungen und Gerüchten ist der geliebte Duke wieder da und beeilt hat er sich nicht im geringsten. Auf seinem Weg zurück auf die Konsolen muß er irgendwo im Bordell oder auf einer Anabolika-Messe hängengeblieben sein, wie uns scheint.
Testberichte wie der hier sind für ihn sowieso nur überflüssiger Pussy-Kram und seine Konkurrenten von Call of Duty, Crysis oder Halo nimmt er nicht als solche wahr. Duke Nukem Forever lebt in seiner eigenen kultigen Spielewelt, die jedoch, um es gleich vorweg zu nehmen, optisch keine neuen Maßstäbe setzen kann. Schon nach wenigen Minuten testen war leider klar, dass wir es mit einem Grafik-Niveau von etwa 2005 zu tun haben. Das hat man alles schon um einiges besser gesehen. Doch man gewöhnt sich recht schnell daran und der Spielspaß lässt den veralteten Look vergessen.

Testbericht Duke Nukem Forever xbox360

Das Spielgeschehen selbst läuft ab wie in den guten alten Tagen, als man noch nicht an die Hand genommen und durchs Spiel geführt wurde.
Somit ist man gezwungen die Augen offen zu halten, um den vorbestimmten Weg zu finden, was uns vom Testberichte-Team jedoch gefallen konnte.
Die Charaktere im Spiel wirken recht steril und ein bisschen wie durch Strom zum Leben erweckte Schaufensterpuppen.
Echte Abwechslung bekommt man hier nicht geboten und auch nahezu alle möglichen Gegner kennt man nach 30 Minuten Duke Nukem Forever, das wir für unser Magazin für die XBOX360 im Test hatten.

Im Bereich der Sound-Qualität hätten die Duke-Macher ebenfalls noch einiges an Luft nach oben. Wenn der Held Sprünge ausführt, ertönt in immergleiches Stöhngeräusch, was einem fast dazu verleitet Alternativen fürs Hochspringen zu suchen, weils einfach nervt.
Der Fuhrpark im Spiel hat ein ähnliches Problem, das heißt die Fahrzeuge knattern ein wenig vor sich hin, doch ein schönes dumpfes Brummen vernimmt man keinesfalls.

Langsam klingt es nach einem Totalveriss, doch auch die Waffenauswahl ist relativ gering und man verwendet im Prinzip immer die gleichen.
Einen weiterer negativer Aspekt stellt das Fadenkreuz dar. Das hat uns an Killzone 1 erinnert, das wir zufällig die Tage wieder mal in der alten Playstation stecken hatten. Nach ein paar Minuten spielen im Test, ergab es sich so, dass wir immer einen Schritt zur Seite mit der Figur gegangen sind, um das Fadenkreuz zu bewegen. Das funktionierte besser als den Zielcursor direkt zu fokussieren, den man bei manchen Waffen auf Grund der geringen Balkenbreite auch schlecht sieht.
Das lässt den Schwierigkeitsgrad in die Höhe gehen.
Mit den fair gesetzten Checkpoints waren wir zufrieden, doch die Ladezeiten in Duke Nukem Forver sind abscheulich.
In den meisten Zwangspausen könnte man inzwischen Kaffee kochen oder jemanden anrufen.
Storytechnisch waren von Duke Nukem ohnehin keine preisverdächtigen Drehbücher zu erwarten und genau das erfüllt das Spiel auch.

Testsieger Duke Nukem Forever xbox360

Links und rechts der Haupthandlung finden sich zahlreiche Eastereggs und weitere Möglichkeiten zur Interaktion. So kann zum Beispiel das EGO vom Duke gesteigert werden ( Ego fungiert als Schutzschild – ähnlich wie in Halo). Erhöhen kann man es z.B. durch trashige Aktionen wie Brüste zum wackeln bringen, die Notdurft verrichten oder nackte Frauen auf Kalendern betrachten. Das hat den einen oder anderen Lacher gebracht im Test.
Weiterhin existieren einige Minispiele und diverse Andeutungen auf andere Games wie Halo, Half Life oder Dead Space.
Das ganze Spiel nimmt sich zum Glück nicht sehr ernst, was dem Spielspaß zu Gute kommt und der ist enorm hoch, trotz aller anderen negativen Punkte.
Es wechseln sich humorvolle Passagen ab mit Stellen, an denen der Duke alles an Testosteron verschleudern darf was er in sich hat.

Hervorragend ist auch die ausgeprägte Spiellänge, so dass man locker 18 Stunden vor der Konsole sitzen kann, ehe der Abspann läuft.
So lange testen wollten wir an sich gar nicht.

Ein Fazit ist diesmal nicht ganz einfach: Man kann sagen es handelt sich um einen typischen Duke. Fans, die mit diesem Unikat der Videospielgeschichte etwas verbindet, können getrost zugreifen und sich am kultigen Duke Nukem und seinen obskuren Sprüchen erfreuen, so fern sie sich mit der veralteten Technik anfreuden können.
Das Spiel kann eine gelungene Abwechslung sein zu den alltäglichen Shootern der Moderne, doch die unschönen Fakten wie Grafik, Ladezeiten, schwammige Steuerung oder hoher Schwierigkeitsgrad verhindern eine uneingeschränkte Empfehlung.

Es ist ein Spiel für Dukes und solche die es werden wollen.
In 15 Jahren erscheint dann der nächste Teil, würden wir von Testberichte-Testsieger vermuten.

Wir haben viel Zeit und Mühe in den Testbericht Investiert und würden uns sehr freuen wenn Du uns Deine Meinung und Erfahrungen als Kommentar schreibst !

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